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PRAGA CANTAT Wettbewerb 2026

Wir haben es wieder getan!!!

Praga Cantat hat einen Wettbewerb im Oktober 2026 ausgeschrieben und nach unserer erfolgreichen Teilnahme im Jahr 1995 haben wir uns heuer wieder angemeldet. Es hat sich in der Zwischenzeit ja einiges verändert. Damals waren wir noch mit 32 Sängern auf der Bühne, heuer musste für unseren Auftritt mit 55 Sängern schon mehr Platz gemacht werden.

Der letzte Auftritt 1995 war geprägt von Entwicklung und Aufbau des Chores. In den letzten 26 Jahren danach hat sich der Klangkörper und auch die Fülle der Stimmen ja deutlich erweitert.

Unsere Darbietung heuer war geprägt von der Präsentation unserer chorischen Vielfalt. Begonnen mit einem Klassiker der Chorliteratur, „Die Nacht“ von Franz Schubert haben wir die dynamische Bandbreite der Möglichkeiten eines großen Männerchores gezeigt. Der Pflichtchor “Veno“ von Bedrich Smetana wurde in bestem Tschechisch vorgetragen und auch mit einem Sonderpreis belohnt. Die gefühlvolle Präsentation von „Tråg mi Wind“ von Christian Dreo hat die Herzen erreicht und das letzte Lied beim Wettbewerb, das „Kyrie“ von Piotr Jańczak hat die Kraft und Vielseitigkeit unserer Stimmen gezeigt. Nach der Darbietung gab es tosenden Applaus, die Begeisterung der Zuhörer haben wir gerne als Lohn unserer Vorbereitung mitgenommen.

Einige Aussagen der Juroren haben unserer Präsentation eine gute Bewertung erteilt:

„Imposanter Chor – ich bin neidisch.“
„Ihr kultivierter stimmlicher Ausdruck hat mir sehr gefallen.“
„Ich schätze die schönen Gesten des Herrn Chorleiters“
„Arbeiten Sie an einer größeren intonatorischen Klarheit“

Das Pflichtstück Veno wurde durch unsere besonders gute Interpretation mit dem Sonderpreis belohnt. Unserem Chorleiter Johannes Dietl wurde die Ehre zuteil diese Komposition mit dem Gesamtchor der Männer zu dirigieren. Unser Auftritt beim Wettbewerb wurde mit dem Silberdiplom bewertet.

Eine besondere Ehre wurde uns nach dem Wettbewerbsauftritt zuteil, als wir den österreichischen Botschafter in Tschechien, Mag. Philipp Charwath, treffen konnten. Er hat unseren Auftritt im National House of Vinohrady gehört und war begeistert von unserem Gesang. Bei unserer Zusammenkunft durften wir ihm noch einige Lieder singen und einen Gumpoldskirchner Wein (den er gut kennt, stammt er doch aus Laxenburg) überreichen.

Ein wesentlicher Teil einer Chorreise ist nach der konzentrierten Arbeit an der Vorbereitung auch das gesellige Erleben einer wunderbaren Stadt. Wir konnten bei einer Stadtführung und viel individueller Freizeit das Wochenende sehr genießen. Eine besondere Auszeichnung haben sich Felix Klonner und Erich Grabner verdient, die in der Organisation und Abwicklung der Reise alle Vorbereitungen und die Durchführung der Reise von Beginn an bis zur letzten Verabschiedung am Bahnsteig in Wien begleitet und geführt haben.

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